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Bodensee Bootsfolierung

Bodensee Bootsfolierung

Bodensee “Wir schützen, was wir lieben”

Daten zum Bodensee

Größe: 536 Quadratkilometer (gesamt), 473 km² (Obersee), 63 km² (Untersee); damit ist der Bodensee nach dem Plattensee und dem Genfer See der flächenmäßig drittgrößte See in Mitteleuropa

Tiefe: maximal 254 Meter

Uferlänge: 273 Kilometer (gesamt), 173 Kilometer (Deutschland), 72 Kilometer (Schweiz), 28 Kilometer (Österreich)

Wassermenge: 48 Kubikkilometer

Zuflussgebiet: ca. 11500 Quadratkilometer, von Oberschwaben bis Italien

Staatsrechtliches: Der Bodensee ist ein internationales Gewässer – und juristisch ein Kuriosum: Der Obersee, also das Hauptbecken zwischen Bregenz und einer Linie Konstanz-Meersburg, gehört eigentlich zu keinem Staat. Das bedeutet, dass es hier keine festgelegte Grenze zwischen den Anrainerstaaten Deutschland, Schweiz und Österreich gibt. Die Staaten sind sich aber einig, dass das ufernahe Gebiet zum jeweiligen Anrainerstaat gehört. Im Untersee markiert die Mitte des Seerheins und des Rheinsees die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Der Überlinger See gehört vollständig zu Deutschland.

Bodensee
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Die Uferzone des Bodensee: attraktiv und sensibel

Schon unsere Vorfahren haben den Bodensee als Lebensraum geschätzt – davon zeugen die zahlreichen Überreste prähistorischer Siedlungen am Seeufer. Auch heute noch ist der Bodensee für Einheimische und Touristen höchst attraktiv. Doch das hat seinen Preis: Straßen führen am Ufer entlang, Boote und Schiffe brauchen Anlegestellen und Häfen und die ufernahen Grundstücke wurden vielfach mit Mauern gesichert.

„Harte Verbauung“ statt natürliche Ufern, Beton statt Sand und Kies: Die Flachwasserzone, der für Tiere und Pflanzen wichtigste Teil des Sees, ist als Lebensraum gefährdet. Bei einer Kartierung um die Jahrtausendwende wurde etwa die Hälfte des Ufers als „erheblich beeinträchtigt“ oder „hart verbaut“ eingestuft. Nur etwa ein Drittel ließ sich als „naturnah“ klassifizieren.

Seit Jahren werden naturferne Ufer mit hohem Aufwand an zahlreichen Stellen des Sees renaturiert. Das kostet sehr viel Geld, und manchmal wird auch heftig darum gestritten. Aber alle sind sich einig: Es muss wieder mehr natürliche oder wenigstens naturnahe Ufer geben. Dann haben auch wieder ganz besondere Pflanzen eine Chance wie das Bodensee-Vergissmeinnicht und andere typische Vertreter der kiesig-steinigen Bodenseeufer. Diese Pflanzengesellschaft ist europaweit einmalig und daher durch EU-Recht geschützt.

Bodensee
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Auch andere Seen im Land haben Probleme

Es ist schon sehr bemerkenswert, sie sehr sich Federsee in den vergangenen Jahren gewandelt hat. Ende des vergangenen Jahrhunderts war dieser sehr flache oberschwäbische See noch von Algen dominiert – im trüben Wasser konnte man meist nur wenige Zentimeter weit sehen. Heute ist der See weitaus klarer: Weil der Nährstoffgehalt dank jahrzehntelanger Reinhaltemaßnahmen stark gesunken ist, können sich Algen nicht mehr massenhaft entwickeln. Stattdessen kann man sehen, wie Seerosen im Seegrund wurzeln.

Auch bei anderen Seen und Weihern in Oberschwaben und im Allgäu haben sich die Fachleute in den vergangenen Jahrzehnten Gedanken gemacht, wie sich deren oft wenig natürlicher Zustand wieder verbessern lässt. Die Erfolge lassen sich – wie zum Beispiel am Federsee – mancherorts deutlich sehen. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Seen als Relikte aus der Eiszeit und die ablassbaren Weiher als wichtiges Kulturgut zu erhalten: Ohne entsprechende Sanierungsmaßnahmen würden sie durch die starke Algenentwicklung schneller verlanden und damit als prägendes Landschaftselement verloren gehen.

Die oberschwäbischen Seen sind allerdings nur ein – wenn auch wichtiger – Teil der mehr als 4500 baden-württembergischen Stehgewässer mit einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern. Teilweise kümmern sich die Wissenschaftler des Instituts für Seenforschung auch um diese Seen. Besonderes Augenmerk haben sie dabei auf den Titisee im Schwarzwald und den Illmensee in Oberschwaben.

Bodensee

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Quelle Bild & Text: www.freunde-isf-bodensee.de
Weitere Infos zu Bodensee und Zur Arbeit des Verein der Freunde des Instituts für Seenforschung un des Bodensees e.V.

Kontakt: bodensee-bootsfolierungen.de, Tel. +49 7522 97370 oder per Mail info@mendel-printdesign.de

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